Pestigon 268 mg Lösung zum Auftropfen für große Hunde

ATC Code
QP53AX15
Pestigon 268 mg Lösung zum Auftropfen für große Hunde

Norbrook Laboratories (Ireland) Limited

Standardarzneimittel Veterinär
Suchtgift Psychotrop
Nein Nein
Zulassungsdatum 18.05.2012
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung

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Alle Informationen

Zulassungsinhaber

Norbrook Laboratories (Ireland) Limited

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Pestigon 268 mg Lösung zum Auftropfen für große Hunde

Fipronil

ANWENDUNGSGEBIET(E)

Zur Behandlung eines Flohbefalls (Ctenocephalides felis) bei Hunden.

Das Tierarzneimittel zeigt sofortige insektizide Wirkung. Die insektizide Wirksamkeit gegen Neubefall mit adulten Flöhen bleibt bis zu 8 Wochen erhalten.

Die akarizide Wirksamkeit gegen Ixodes ricinus hält bis zu 2 Wochen, gegen Rhipicephalus sanguineus bis zu 3 Wochen und gegen Dermacentor reticulatus bis zu 4 Wochen an. Falls Zecken dieser Arten bereits am Tier zum Zeitpunkt der Verabreichung vorhanden sind, werden möglicherweise nicht alle Zecken in den ersten 48 Stunden abgetötet, sondern innerhalb einer Woche.

Das Tierarzneimittel kann als Teil einer Behandlungsstrategie zur Kontrolle der Flohallergiedermatitis (FAD) verwendet werden, sofern diese zuvor durch einen Tierarzt diagnostiziert wurde.

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Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Nicht anwenden bei Hunden mit einem Körpergewicht von weniger als 20 kg.

Nicht anwenden bei Welpen im Alter von unter 8 Wochen, da hierfür keine Untersuchungen vorliegen. Nicht anwenden bei kranken (systemische Erkrankungen, Fieber, etc.) oder rekonvaleszenten Tieren. Nicht anwenden bei Kaninchen, da es zu schwerwiegenden Unverträglichkeiten, unter Umständen auch mit Todesfolge, kommen kann.

Dieses Tierarzneimittel wurde speziell für Hunde entwickelt. Nicht bei Katzen anwenden, da dies zu einer Überdosierung führen kann.

Nicht anwenden bei Tieren mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile.

Wie wird es angewendet?

Art der Anwendung: Lokale Anwendung auf der Haut.

Nur zur äußerlichen Anwendung. Direkte Anwendung auf der Haut entsprechend dem Körpergewicht.

Die Pipette aus dem Folienkissen erst direkt vor der Anwendung entfernen.

Dosierung: 1 Pipette mit 2,68 ml pro Hund mit einem Körpergewicht von über 20 bis 40 kg. Für Hunde über 60 kg 2 Pipetten mit 2,68 ml.

Anwendungsmethode:
Die Pipette aufrecht halten. Den schmalen Teil der Pipette leicht klopfen, damit sich die Flüssigkeit

vollständig im Hauptteil der Pipette sammelt. Spitze der Pipette an der perforierten Stelle abknicken.

Das Fell zwischen den Schulterblättern scheiteln, bis die Haut sichtbar wird. Die Spitze der Pipette auf die Haut aufsetzen und den Pipetteninhalt behutsam an eine oder vorzugsweise zwei Stellen (am Kopfansatz und 2 bis 3 cm dahinter) durch mehrmaliges Drücken auf der Haut vollständig entleeren.

Mittels Schere aus dem Folienkissen entfernen oder:

  1. Entlang der diagonalen Linie falten, um Kerbe freizulegen.
  2. Folie an der Kerbe abziehen.
  3. Drehen, um zu öffnen.
  4. Fell scheiteln/Inhalt auf der Haut entleeren.

9. HINWEISE FÜR DIE RICHTIGE ANWENDUNG

Es ist wichtig, darauf zu achten, dass das Tierarzneimittel an einer Stelle aufgetragen wird, die das Tier nicht ablecken kann, und sicherzustellen, dass bei mehreren Tieren nach Behandlung ein gegenseitiges Ablecken verhindert wird.

Das Fell sollte nicht übermäßig mit dem Tierarzneimittel angefeuchtet werden, da dies an der Applikationsstelle zu einem Verkleben des Fells führt. Sollte dies jedoch eintreten, so verschwindet dieser Effekt innerhalb von 24 Stunden nach dem Auftragen.

Um eine optimale Bekämpfung des Floh- und/oder Zeckenbefalls zu erreichen, sollte der Behandlungsplan auf die lokale epidemiologische Situation abgestimmt sein.

Da keine Verträglichkeitsstudien vorliegen, sollte das Behandlungsintervall mindestens 4 Wochen betragen.

Vor der Behandlung sind die Tiere genau zu wiegen.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Nach Ablecken des Tierarzneimittels kann aufgrund der Trägerlösung vorübergehend vermehrter Speichelfluss auftreten.

In sehr seltenen Fällen können nach der Anwendung vorübergehende Hautreaktionen an der Applikationsstelle (Hautverfärbung, lokaler Haarausfall, Juckreiz, Erythem) sowie generalisierter Juckreiz oder Haarausfall auftreten. In Ausnahmefällen wurden nach Anwendung auch vermehrtes Speicheln, reversible neurologische Erscheinungen (Überempfindlichkeit, Depression, nervöse Symptome), Erbrechen und respiratorische Symptome beobachtet.

Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:

  • Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen während der Behandlung)
  • Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
  • Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
  • Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
  • Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte).

Falls Sie Nebenwirkungen insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt mit.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Für dieses Tierarzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Im Originalbehältnis aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.

Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Weitere Informationen

Dieses Tierarzneimittel verhindert nicht das Anhaften von Zecken, jedoch werden die Zecken in den ersten 24-48 Stunden nach dem Anhaften und vor dem Blutsaugen abgetötet. Somit wird das Risiko einer Krankheitsübertragung reduziert. Die abgetöteten Zecken fallen oftmals vom Tier ab, verbleibende Zecken können vorsichtig herausgezogen werden.

Bei Verwendung im Rahmen einer Behandlungsstrategie zur Kontrolle der Flohallergiedermatitis (FAD), werden monatliche Anwendungen beim allergischen Tier sowie bei anderen Hunden im Haushalt empfohlen.

Für eine optimale Bekämpfung der Flohproblematik in einem Haushalt mit mehreren Tieren sollten alle Hunde und Katzen mit einem geeigneten Insektizid behandelt werden.

Flöhe von Haustieren befallen oft Körbchen, Liegedecken und gewohnte Ruheplätze wie z. B. Teppiche und Polstermöbel. Diese Plätze sollten daher besonders bei starkem Befall und zu Beginn der Bekämpfung mit einem geeigneten Insektizid behandelt und regelmäßig abgesaugt werden.

Häufiges Schwimmen oder Shampoonieren des Tieres ist zu vermeiden, da die Aufrechterhaltung der Wirksamkeit des Tierarzneimittels in diesen Fällen noch nicht untersucht wurde.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Kontakt mit den Augen des Tieres vermeiden. Nach versehentlichem Augenkontakt, dieses sofort sorgfältig mit Wasser ausspülen.

Nur zur äußerlichen Anwendung.

Vor der Behandlung sind die Tiere genau zu wiegen.

Es ist wichtig, darauf zu achten, dass das Tierarzneimittel an einer Stelle aufgetragen wird, die das Tier nicht ablecken kann, und sicherzustellen, dass bei mehreren Tieren nach der Behandlung ein gegenseitiges Ablecken verhindert wird.

Das Tierarzneimittel nicht auf Wunden oder Hautläsionen aufbringen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Dieses Tierarzneimittel kann eine Reizung der Schleimhaut und der Augen hervorrufen. Daher ist der Kontakt des Arzneimittels mit Mund und Augen zu vermeiden.

Nach versehentlichem Augenkontakt, dieses sofort sorgfältig mit Wasser ausspülen. Wenn die Augenreizung anhält, unverzüglich einen Arzt aufsuchen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzeigen.

Anwender mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Fipronil oder den sonstigen Bestandteilen sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.

Hautkontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden. Falls dies doch geschieht, Hände mit Wasser und Seife waschen.

Hände nach Anwendung waschen. Während der Anwendung nicht trinken, essen oder rauchen. Behandelte Tiere sollten erst nach Abtrocknen der Applikationsstelle wieder angefasst werden. Kinder sind bis dahin von behandelten Tieren fernzuhalten. Es wird daher empfohlen, die Hunde nicht tagsüber, sondern in den frühen Abendstunden zu behandeln. Kürzlich behandelte Tiere sollten nicht bei ihren Besitzern schlafen, vor allem nicht bei Kindern.

Die Pipetten in der Originalverpackung aufbewahren und verwendete Pipetten umgehend entsorgen.

Trächtigkeit und Laktation:
Laboruntersuchungen mit Fipronil ergaben keine Hinweise auf teratogene oder embryotoxische Wirkungen.

Es wurden keine Studien mit diesem Tierarzneimittel bei tragenden und säugenden Tieren durchgeführt. Daher sollte eine Anwendung während der Trächtigkeit und Laktation nur nach entsprechender Nutzen-

Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt erfolgen.

Sonstige Vorsichtsmaßnahmen:
Fipronil kann im Wasser lebende Organismen schädigen. Hunde sollten für zwei Tage nach der Behandlung nicht in Gewässern schwimmen.

Der alkoholische Trägerstoff kann bemalte, lackierte oder andere Oberflächen oder Möbel in der Wohnung angreifen.

In Verträglichkeitsstudien an Hundewelpen im Alter von 8 Wochen, an heranwachsenden Hunden und an Hunden mit einem Körpergewicht von ca. 2 kg wurden nach dreimaliger Behandlung mit der fünffachen empfohlenen Dosis keine Nebenwirkungen beobachtet. Bei Überdosierung kann das Risiko von Nebenwirkungen jedoch steigen. Deshalb sollten die Tiere stets mit der korrekten Pipettengröße entsprechend dem Körpergewicht behandelt werden.

Das Tierarzneimittel ist brennbar und somit von Hitzequellen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernzuhalten.

Für Tiere.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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