Combantrin 250 mg Kautabletten

ATC Code
P02CC01
Combantrin 250 mg Kautabletten

InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH

Standardarzneimittel Human
Wirkstoff(e)
Pyrantel
Suchtgift Psychotrop
Nein Nein
Zulassungsdatum 28.06.1971
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nematodenmittel

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Alle Informationen

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Combantrin enthält den Wirkstoff Pyrantel. Es wird zur Behandlung von Infektionen mit verschiedenen Würmern im Darmtrakt eingesetzt.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sprechen Sie vor der Anwendung mit einem Arzt oder Apotheker. Falls Sie allergisch gegen den Wirkstoff sind oder an einer Leberschädigung leiden, dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.

Wie wird es angewendet?

Combantrin Kautabletten sollen vor dem Schlucken zerkaut werden. Die Dosis erechnet sich aus 10 mg pro Kg Körpergewicht des Patienten.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Häufige Nebenwirkungen sind:

  • Kopfschmerzen und veränderte Leberwerte
  • Schwindel und Magen-Darm-Beschwerden

Hier finden Sie die genaue Auflistung aller Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Combantrin enthält den Wirkstoff Pyrantel. Pyrantel wirkt gegen empfindliche Würmer im Darmtrakt, nicht aber gegen Wurmeier.

Combantrin wird angewendet zur Behandlung von Infektionen mit einer oder mehreren der folgenden Wurmarten bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren:

  1. Madenwurm (Enterobius vermicularis/Oxyuren)
  2. Spulwurm (Ascaris lumbricoides)
  3. Hakenwurm (Ancylostoma duodenale)
  4. Amerikanischer Hakenwurm (Necator americanus)
  5. Fadenwurm (Trichostrongylus colubriformis und orientalis)

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Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Combantrin darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Pyrantelembonat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei vorbestehender Leberschädigung

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Wenn Sie in enger Gemeinschaft mit anderen Personen leben, sollen auch diese hinsichtlich einer Infektion untersucht und wenn erforderlich behandelt werden.

Um die Wurmeier zu vernichten und um eine erneute Infektion zu vermeiden beachten Sie einige hygienische Maßnahmen:

  • Waschen Sie häufig Ihre Hände
  • Waschen Sie alle Kleider, Handtücher und Bettwäsche, mit denen Sie bzw. die betroffenen Personen in Kontakt waren
  • Achten Sie darauf, dass Wohn- und Sanitäreinrichtungen (Badezimmer, WC) sauber gehalten werden

Kinder

Für Kinder unter 2 Jahren und unter 12 kg Körpergewicht steht Combantrin als orale Suspension zur Verfügung. Combantrin sollte jedoch bei Säuglingen unter 6 Monaten nicht angewendet werden, da für diese Altersgruppe keine ausreichenden Daten vorliegen.

Einnahme von Combantrin zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob Sie Combantrin einnehmen dürfen, wenn Sie gleichzeitig andere Arzneimittel einnehmen, wie z. B.

  • andere Mittel gegen Wurmbefall (Piperazin)
  • bestimmte Mittel gegen Asthma (Theophyllin)

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Über die Anwendung von Combantrin während Schwangerschaft und Stillzeit entscheidet Ihr Arzt.

Falls Ihr Arzt entscheidet, dass Sie während der Stillzeit mit Combantrin behandelt werden müssen, pumpen Sie bitte die Milch während dieser Zeit ab und entsorgen diese.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Combantrin kann Nebenwirkungen verursachen (z. B. Schwindel, Kopfschmerzen) und diese Beschwerden können Ihre Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen, wenn Sie sich nicht wohl fühlen.

Combantrin enthält Fructose und Sorbitol

Bitte nehmen Sie Combantrin erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Zum Einnehmen.

Combantrin Kautabletten sollen vor dem Schlucken zerkaut werden.

Combantrin kann unabhängig von der Nahrungsaufnahme und Tageszeit eingenommen werden. Abführmittel und/oder Einläufe sind weder vor noch während der Behandlung notwendig. Nehmen Sie die gesamte Dosis auf einmal ein.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Kinder ab 2 Jahre, Jugendliche und Erwachsene:

einmalig 10 mg Pyrantel pro kg Körpergewicht (maximale Dosis 1 g)

Körpergewicht
(kg)
Anzahl
Kautabletten
(à 250 mg)

< 12

12 bis < 16

16 bis < 26

26 bis < 38

38 bis < 51

51 bis < 63

63 bis ≤ 75

> 75

--*)

½

1

2

3

4


*) Für Kinder unter 2 Jahren und unter 12 kg Körpergewicht steht Combantrin als orale Suspension zur Verfügung. Combantrin sollte jedoch bei Säuglingen unter 6 Monaten nicht angewendet werden, da die Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht erwiesen sind.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Es ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Combantrin darf bei Patienten mit vorbestehender Leberschädigung nicht angewendet werden.

Ältere Patienten (über 65 Jahre)

Sofern keine Einschränkung der Leberfunktion vorliegt, sind keine Besonderheiten zu beachten.

Spezielle Dosierungsempfehlungen und Anwendungsdauer bei bestimmten Wurmerkrankungen Bei Infektionen mit bestimmten Würmern kann ein anderes Dosierungsschema erforderlich sein. Ihr Arzt wird für Sie die entsprechende Dosierung und Dauer festlegen.

Infektionen mit Madenwürmern (Oxyuren)

Bei Infektionen mit Madenwürmern sollte die Behandlung nach 2-4 Wochen wiederholt werden. Ihr Arzt wird Sie in diesem Fall entsprechend informieren.

Infektionen mit dem Amerikanischen Hakenwurm

Bei schweren Infektionen mit dem Amerikanischen Hakenwurm wird Ihr Arzt gegebenenfalls ein abweichendes Dosierschema festlegen (Einnahme der Dosis gemäß Tabelle an drei aufeinander folgenden Tagen oder Verdopplung der oben genannten Dosis und Einnahme an zwei aufeinander folgenden Tagen).

Infektionen mit Spulwürmern

Wenn bei Ihnen ausschließlich eine Infektion mit Spulwürmern vorliegt, wird Ihr Arzt Ihnen gegebenenfalls nur die Hälfte der in der Tabelle genannten Dosis verordnen.

Dauer der Anwendung

Nach maximal 6 Monaten sollte eine Kontrolluntersuchung durchgeführt und, falls erforderlich, die Behandlung wiederholt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Combantrin eingenommen haben, als Sie sollten

In diesem Fall sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen, der im Fall von unerwünschten Arzneimittelwirkungen eine entsprechende Behandlung durchführen wird.

Wenn Sie die Einnahme von Combantrin vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Informieren Sie Ihren Arzt über die vergessene Einnahme. Er wird über die weitere Therapie entscheiden.

Wenn Sie die Einnahme von Combantrin abbrechen

Bei bestimmten Wurminfektionen ist die Einnahme an jeweils zwei oder drei aufeinander folgenden Tagen erforderlich. Ein vorzeitiger Behandlungsabbruch kann zu einem Fortbestehen der Wurminfektion führen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:

Die häufigsten Nebenwirkungen von Combantrin betreffen den Magen-Darm-Trakt. Bei stärkeren Beeinträchtigungen sollten Sie Ihren Arzt benachrichtigen.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Häufig: Anstieg von Leberenzymen (Transaminasen) im Blut

Gelegentlich: Appetitlosigkeit

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich: Schlaflosigkeit

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig: Kopfschmerzen

Erkrankungen des Ohrs und des Gleichgewichtsorgans

Häufig: Schwindel

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Häufig: Darmkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich: Hautausschläge (Exantheme)

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Gelegentlich: Müdigkeit

Meldungen von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen:

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at

Wie soll es aufbewahrt werden?

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Zum Schutz vor äußeren Einflüssen ist die Durchdrückpackung in einer Schutzhülle (Sachet) verpackt. Bitte die Schutzhülle erst unmittelbar vor Gebrauch öffnen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel, auf der Schutzhülle und der Durchdrückpackung nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie dieses Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen

Was Combantrin enthält

Der Wirkstoff ist Pyrantel.

1 Kautablette enthält 720 mg Pyrantelembonat, entsprechend 250 mg Pyrantel.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Ethylcellulose, Weinsäure, Fructose, Povidon K30, Sorbitol, Magnesiumstearat pflanzlich , Orangenaroma, Zitronenaroma.

Wie Combantrin aussieht und Inhalt der Packung

Gelbgrünliche, runde Kautabletten mit Bruchkerbe auf einer Seite.

Die Kautablette kann in gleiche Hälften geteilt werden.

Packung mit 4 Kautabletten

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

INFECTOPHARM Arzneimittel und Consilium GmbH Von-Humboldt-Str. 1

64646 Heppenheim Deutschland

Z.-Nr.: 14.824

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2017.

Zuletzt aktualisiert: 10.10.2021

Quelle: Combantrin 250 mg Kautabletten - Packungsbeilage

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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