Depression

Depression
Internationale Klassifikation (ICD) F32.9
Symptome Suizidgedanken, Appetitlosigkeit, Konzentrationsstörung, Unentschlossenheit, Schlafstörung, Niedergeschlagenheit, Schuldgefühle, Antriebslosigkeit, Verlust der Libido
Mögliche Ursachen nicht eindeutig, innere und äußere Faktoren, möglicherweise gestörte Gehirntätigkeit, möglicherweise fehlerhafte Regulation von Stresshormonen
Mögliche Risikofaktoren chronische, schwere Erkrankungen als Auslöser, bestimmte Medikation als Auslöser, Rückfallrisiko

Grundlagen

Bei einer Depression handelt es sich um eine medizinische, psychische Beeinträchtigung, die Symptome wie Niedergeschlagenheit, psychische und körperliche Störungen mit sich bringt. Unter anderem kann es sich dabei um Schlafstörungen, Verdauungsproblemen oder Antriebslosigkeit handeln.

Aktuell sind etwa 5 % der Bevölkerung von Depressionen betroffen. Der Anteil derer, die im Laufe des Lebens einmal an einer Depression leiden, liegt bei 15 – 20 %, wobei Frauen zweimal so häufig betroffen sind wie Männer.
Es wird angenommen, dass eine gewisse Veranlagung zu Depressionen vererbt wird. Das Risiko zu erkranken steigt ebenfalls, wenn bereits eine Depression durchlebt wurde.

Formen der Depression

Unipolare Depression

Unipolar bedeutet einpolig. Damit ist gemeint, dass Betroffene nur depressive und keine manischen Phasen durchleben. Es handelt sich um den häufigsten Vertreter der Depressionen. Charakteristisch sind ein Tief am Morgen, frühes Aufwachen, Durchschlafprobleme (vor allem in der 2. Nachthälfte) und Niedergeschlagenheit.

Bipolare affektive Störung

Hier treffen sowohl depressive als auch manische Phasen aufeinander. Typisch für die manischen Episoden ist ein überzeichnetes Selbstbewusstsein. Eigene Fähigkeiten werden überschätzt, wodurch manche Betroffene Nächte über Wochen durcharbeiten, ohne Müdigkeit zu verspüren.

Dysthymie, Zyklothymie

In der Jugend beginnend und meist chronisch verlaufend zeigt sich die Störung über ganze Lebensabschnitte. Die Dysthymie weist etwas leichtere Symptome als die unipolare Depression auf, wo hingegen eine Zyklothymie leichtere manische und depressive Phasen ähnlich einer bipolaren affektiven Störung mit sich bringt.

Winterdepression

Wer im Herbst/Winter depressive Symptome aufweist und diese bis Frühling/Sommer andauern, leidet vermutlich an SAD – einer saisonal abhängigen Depression.
Symptome sind eher Antriebslosigkeit als starke depressive Verstimmungen.

Ursachen

Weshalb es zu einer Depression kommt, ist bis heute ungeklärt. In vielen Fällen treffen innere und äußere Faktoren aufeinander, woraufhin es zur Krankheitsentstehung kommt. Weitere Faktoren sind die erbliche Veranlagung und psychosoziale Aspekte.

Erklärungsansätze

Obwohl derzeit noch intensiv geforscht wird, gibt es bereits Hinweise darauf, dass sich die Gehirntätigkeit während einer Depression verändert. Nervenzellen im Gehirn sind bei jedem Sinneseindruck, Gefühl oder Gedanken aktiv. Elektrische Impulse und Neurotransmitter (chemische Botenstoffe) dienen dem Informationsaustausch.

In der Theorie ist dieser Austausch an Information bei einer Depression vermutlich gestört, da Botenstoffe wie Serotonin und Noradrenalin aus dem Gleichgewicht geraten. Daraus ergeben sich Antriebslosigkeit, Verlust von Appetit und Schlafstörungen.

Andere Theorien setzen an einer fehlerhaften Regulation von Stresshormonen an. Auch eine gestörte Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus wird als Einflussfaktor vermutet.

Auslöser

Begünstigend wirken sich chronische, schwere Erkrankungen auf Depressionen aus. Besonders trifft dies auf Gehirn-, Schilddrüsenerkrankungen und andere Hormonstörungen zu, da sie Emotionen beeinflussen.

Medikamente können sich ebenfalls auf das Gemüt schlagen. Dazu zählen Herz-Kreislauf-Medikamente (z.B. Beta-Blocker), Kortison (und verwandte Stoffe), hormonelle Verhütungsmittel (z.B. „Pille“) und bestimmte neurologische Präparate (z.B. Antiepileptika, Parkinson-Medikamente).

Symptome

Fließende Übergänge

Jeder Mensch fühlt sich in gewissen Lebenssituationen niedergeschlagen. Es gibt keine klare Grenze zwischen einer normalen Niedergeschlagenheit und leichter Depression. Meistens kann eine gewöhnliche Stimmungsschwankung dennoch von einer Depression klar abgegrenzt werden. Wichtig ist, dass depressive Erkrankungen nicht zwingend einen äußeren Auslöser brauchen.

Depressionen kommen in den meisten Fällen für Erkrankte und deren Angehörige bzw. Freunde überraschend. Häufig sind sie auch nicht auf eine Krise oder andere Ereignisse zurückzuführen.

Die häufigsten Symptome von depressiven Erkrankungen sind:

  • Morgentief, generelle Niedergeschlagenheit
  • Interessenverlust, Freudlosigkeit bei Alltagsaktivitäten und Vergnügungen
  • Appetit- und Gewichtsverlust, in Ausnahmefällen das Gegenteil
  • Durchschlafstörungen (insbesondere in der 2. Nachthälfte)
  • Unruhe und Neigung zum Rückzug
  • Hemmung in Denken und Handeln, Unentschlossenheit
  • Konzentrationsstörung, verlangsamtes Denken
  • Verlust der Libido
  • Energie- und Antriebslosigkeit, Müdigkeit
  • gemindertes Selbstbewusstsein, überzogene Schuldgefühle, Verarmungsängste
  • Häufige Gedanken über Tod, Suizid sowie Suizidversuche

Diagnose

Die Diagnosestellung erfolgt durch einen Psychotherapeuten oder Psychiater anhand einer ausführlichen Anamnese. Weitere Hinweise auf eine Depression liefert z.B. der Goldberg-Test. Einen absolut sicheren Test zur Feststellung einer Depression gibt es jedoch nicht.

In einzelnen Fällen wird es notwendig, die Ursachen der depressiven Verstimmung aufzudecken.

Weiterführende Untersuchungen sind sowohl körperliche- als auch Blutuntersuchung und ein CT des Gehirns (Computertomographie). Sie sind notwendig, da Depressionen auch durch einen niedrigen Blutzuckerspiegel, Vitamin B12 Mangel, Demenz oder Hypothyreose (d.h. Unterfunktion der Schilddrüse) ausgelöst werden können.

Nachdem körperliche Ursachen ausgeschlossen wurden, wird versucht, den Schweregrad der Depression einzuschätzen. Hilfsmittel dafür ist z.B. die Hamilton-Depressionsskala.

Hamilton-Depressionsskala

Ursprünglich wurde die Hamilton Depressionsskala mit 17 Punkten definiert – andere Varianten verzeichnen 21 (HDRS21) bzw. 24 Fragen. Dabei wird der Patient von einem Untersucher innerhalb eines 30-minütigen Patienteninterviews fremdbeurteilt.

Zu den möglichen Punkten zählen z.B.:

  • depressive Stimmung
  • Schuldgefühle
  • Suizidalität
  • Einschlafstörungen
  • Durchschlafstörungen
  • Schlafstörungen am Morgen
  • Arbeit und sonstige Tätigkeiten
  • depressive Hemmung
  • Erregung
  • psychische und somatische Angst
  • gastrointestinale Symptome (z.B. Appetitverlust)
  • allgemeine körperliche Symptome (z.B. Kopfschmerzen)
  • genitale Symptome (z.B. Libidoverlust)
  • Hypochondrie
  • Gewichtsverlust
  • Krankheitseinsicht
  • Tagesschwankungen
  • Depersonalisation und Derealisation
  • paranoide Symptome und Zwangssymptome.

Die Behandlungsstrategie wird auf die Schwere der Depression und ihre Symptome abgestimmt.

Therapie

Schweregrade

Unterschiedliche Ausprägung und Symptomatik einer Depression verlangt nach entsprechenden Behandlungsmaßnahmen. Im Allgemeinen kann man in leichte Depression, mittlere Depression und schwere Depression unterscheiden.

Leichte Depression

Eine ambulante Behandlung wie z.B. Gesprächs- oder andere Psychotherapien sind normalerweise ausreichend und führen zu guten Erfolgen. Eine speziell für Depressionen entwickelte Psychotherapie ist z.B. die kognitive Verhaltenstherapie. Bei der Behandlung steht das soziale Umfeld des Betroffenen im Vordergrund (Familie, Freunde, Arbeitskollegen). Individuell zu entscheiden ist der Einsatz von antidepressiven Medikamenten.

Mittelschwere Depression

Hier kommt eine Psychotherapie kombiniert mit Medikamenten oder auch ausschließliche Medikation zur Anwendung. Behandelt wird durch einen Psychiater oder Psychotherapeuten, deren Zusammenarbeit mit dem Hausarzt signifikant wichtig ist.

Schwere Depression

Eine stationäre Behandlung ist bei schweren Depressionen unbedingt notwendig, insbesondere, wenn Suizidgefahr besteht. Medikamente werden mit psychotherapeutischen Strategien kombiniert. Durch die stationäre Aufnahme ist es möglich, den Patienten eine fixe Tagesstruktur zu bieten. Es gibt festgesetzte Termine für Gruppengespräche, Bewegungs- und Ergotherapie, welche helfen dem Alltagsgrau zu entfliehen. Die stimmungsaufhellende Wirkung von Bewegung wird zu Nutzen gemacht.

Medikamente

Mögliche Arzneien zur Therapie einer Depression:

  • SSRI (Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) verstärken die Wirkung körpereigenen Serotonins
  • NARI (Selektive Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer) verstärken die Wirkung körpereigenen Noradrenalins
  • SSNRI (Selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer)
  • Trizyklische Antidepressiva verstärken die Wirkung von körpereigenem Serotonin und Noradrenalin
  • MAO (Monoamino-Oxidase)-Hemmer verlangsamen den Abbau von Serotonin und Noradrenalin im Gehirn
  • Alpha-2-Rezeptor Antagonisten
  • Selektive Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahme-Hemmer
  • Melatonin-Rezeptor Antagonisten
  • Lithiumhaltige Medikamente

Weitere Therapiemöglichkeiten sind Lichttherapie (bei Winterdepression) oder Wachtherapie (Schlafentzugsbehandlung), wobei Betroffene die 2. Nachthälfte wach bleiben müssen und erst am Abend darauf wieder schlafen dürfen.

Viele Patienten erfahren dadurch eine Stimmungsaufhellung und ihr Schlaf-Wach-Rhythmus normalisiert sich wieder. Obwohl die Wirkung nur 1-2 Tage anhält, schöpfen Betroffene dadurch oft Mut.

Präparate aus Johanniskraut kommen in der Therapie von Depressionen ebenfalls häufig vor. Ihre Wirkung bezieht sich auf die Botenstoffe im Gehirn, ebenso wie übliche Medikamente. Ihr Behandlungserfolg beschränkt sich jedoch nur auf leichte Depressionen. Des Weiteren ist die Dosierung problematisch, da die Wirkstoffkonzentration der Extrakte stark schwankt. Darüber hinaus ist noch nicht bekannt, welcher Inhaltsstoff für den positiven Effekt verantwortlich ist. Präparate enthalten stets eine hohe Konzentration an Substanzen, da sie sonst nicht wirken würden.

Auch wenn Johanniskraut frei erhältlich ist, sollte die Einnahme vorher mit einem Arzt besprochen werden, da es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen kann.

Prognose

In den meisten Fällen können Depressionen mit einer adäquaten Behandlung unter Kontrolle gebracht werden. Depressive Episoden werden durchbrochen oder zum Abklingen gebracht. Unbehandelt jedoch können sie über Monate oder Jahre hinweg anhalten.

Nicht außer Acht zu lassen ist das Risiko eines Rückfalls. Selten nehmen Depressionen sogar einen chronischen Verlauf. Eine Langzeitbehandlung erweist sich aus diesem Grund oft als sinnvoll um Rückfälle vorzubeugen.

Da schwere Depressionen oft mit Suizidversuchen einhergehen, ist eine Behandlung so früh wie möglich anzuraten.

Vorbeugen

Wer an wiederkehrenden depressiven Episoden leidet, kann das Rückfallrisiko durch Medikamente deutlich absenken. Zu diesem Zweck sollten Antidepressiva über zumindest 2 Jahre hinweg eingenommen werden, man spricht von einer Erhaltungstherapie. Besonders bei älteren Betroffenen hat sich eine Kombination aus Medikamenten und Psychotherapie bewährt.

Mit dem Arzt werden zusätzlich Kontrolltermine vereinbart, um Krankheit sowie Behandlungserfolg beobachten zu können. Ein drohender Rückfall kann so schneller erkannt und auf eventuelle Nebenwirkungen von Medikamenten regiert werden.

Lithium-haltige Arzneien werden insbesondere bei manisch-depressiven Erkrankungen eingesetzt, um Depressionen vorzubeugen.

Langzeittherapien sind immer sinnvoll, sobald mehrere (auch lebensbedrohliche) depressive Episoden durchlebt wurden.

Tipps

Tipps für Angehörige

Wenn Sie jemanden kennen, der an Depressionen leidet, haben Sie sicher auffallende Veränderungen bemerkt. Aktive und lebensfrohe Menschen beklagen sich plötzlich, leiden an Schuldgefühlen und empfinden Hoffnungslosigkeit. Das sollte Sie nicht verunsichern und ebenfalls nicht dazu verleiten, dieser Person durch gutes Zureden aufzumuntern zu versuchen.

Bei Angehörigen und Freunden machen sich schnell Schuldgefühle bemerkbar, da sie sich machtlos fühlen. Bei längerdauernden Depressionen kommen Überlastung und Erschöpfung hinzu, da sie viele Aufgaben des Betroffenen übernehmen müssen.

Akzeptieren Sie Depressionen als Krankheit

Es handelt sich meist um eine schwerwiegende Erkrankung, die Stimmung, Schlaf und Antrieb negativ beeinflusst. Es ist jedoch keineswegs Anzeichen eines schwachen Charakters.

Suchen Sie ärztliche Unterstützung

Wie bei jeder schweren Erkrankung sollte so rasch als möglich ein Arzt hinzugezogen werden, wenn eine Depression vermutet wird. Ergreifen Sie die Initiative und vereinbaren einen Arzttermin, da viele Betroffene selbst keinen Grund dafür sehen oder nicht dazu in der Lage sind. Sie empfinden eher eigenes Versagen und Schwäche für ihr Empfinden verantwortlich. Deshalb können Angehörige oft eng mit dem Arzt gegen die Depression zusammenarbeiten.

Haben Sie Geduld

Depressive Menschen beklagen sich häufig, verzweifeln, ziehen sich daraufhin wieder zurück und sind abweisend. Auch ihre Libido lässt nach und sie gehen weniger auf die sexuellen Bedürfnisse des Partners ein. Zeigen Sie in diesen Momenten Geduld, versichern Sie ihrem Gegenüber, dass Depressionen eine Krankheit und gut behandelbar sind.

Vermeiden Sie es, Betroffene davon zu überzeugen, dass ihre Schuldgefühle übertrieben sind. Vermeiden Sie Streit darüber, ob es eine Rechtfertigung für die negativen Gefühle gibt, oder nicht. Depressive Personen übertreiben ihre Gefühle nicht, tun sie diese nicht als psychisch bedingt ab. Ziehen Sie sich nicht zurück, auch wenn sich ihr Gegenüber ablehnend gibt.

Überfordern Sie sich nicht

Eine langanhaltende Depression von Angehörigen ist für Sie vermutlich sehr anstrengend. Vergessen Sie deshalb nicht auf sich selbst und Ihre Bedürfnisse nach Ruhe. Pflegen Sie auch Ihren Freundes- und Bekanntenkreis, gönnen Sie sich öfter mal etwas Gutes.

Oft hilft es, ein Helfernetzwerk aufzubauen. Versuchen Sie nicht, sich gänzlich verantwortlich zu fühlen und aufzuopfern.

Sparsam mit Ratschlägen

Sie sind gut gemeint, bei Depressionen aber ein heikles Thema. Mit Ratschlägen sollte sorgsam und mit Bedacht umgegangen werden. Empfehlungen wie z.B. für ein paar Tage zu verreisen können die betroffene Person tiefer in die Depression stürzen, da sie in einer fremden Umgebung stärker erlebt wird.

Auch ein „Reiß dich zusammen.“ sollten Sie sich verkneifen. Damit würden Sie etwas verlangen, was ihr Gegenüber einfach nicht erfüllen kann, wodurch sich deren Schuldgefühle nur intensivieren. Unterstützen Sie ihren Angehörigen stattdessen, sobald er Initiative zeigt.

Keine weitreichenden Entscheidungen

Vergessen Sie nicht, dass Depressive Personen Tatsachen oft verzerrt sehen und sich anders entscheiden, als sie es als gesunder tun würden.

Behalten Sie diese Tatsache für Situationen im Hinterkopf, die sich auf private oder berufliche Zukunft auswirken.

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